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Aus Plan wird Realität!
Für die Realisierung der Software-Umstellung gibt es viele gangbare Wege – hier erfahren Sie mehr
Realisierung

Im Bereich „Realisierung“ ist folgendes beschrieben:

  • allgemeine Betrachtungen zu den Randbedingungen der Realisierungsphase
  • mögliche personelle Varianten
  • ausgelagerte Realisierung durch Outsourcing / Offshoring

Für Details bitte einfach die entsprechenden Buttons anwählen!

Wenn die Phase der Analysen abgeschlossen ist, können die konkreten Komponenten in der gewählten objektorientierten Sprache und Datenbankumgebung erstellt werden.

Basis für die Realisierung ist in der Hauptsache die technische Analyse, die bei Bedarf auf bestimmte Abschnitte der fachlichen Analyse verweist.

Von einer exzellenten Beherrschung der gewählten Programmiersprache und der dazugehörigen sonstigen technischen Kenntnisse (z. B. Datenbank) gehen wir bei den eingesetzten Personen aus.

Je nach Konstellation können bei den Programmierern weitere Kenntnisse vorhanden sein. Dies ist z. B. der Fall, wenn Personal aus der IT-Abteilung des Kunden mit herangezogen wird, das bereits andere Projekte im gleichen Umfeld realisiert hat. Die Detaillierungstiefe der technischen Analyse geht auf diese Tatsache ein, d. h. sie ist am höchsten, wenn auf der Realisierungsseite außer der reinen Programmiertechnik keinerlei Vorkenntnisse vorhanden sind und am niedrigsten, wenn ein interner „Profi“ eingesetzt werden kann.

Übrigens: das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden! Wenn bestimmte benötigte Klassen und Methoden schon vorhanden sind und diese technisch in das Konzept passen, wird deren Verwendung bereits in der technischen Analyse eingeplant. Das spart Entwicklungs- und Testaufwand. Dazu können auch Eigenentwicklungen von finSET beitragen, die im jeweiligen Projekt mit zum Einsatz kommen.

Für die personelle Besetzung auf der Realisierungsseite sind viele Varianten und Kombinationen denkbar und sinnvoll.

Die richtige Zusammenstellung des Realisierungsteams und die enge Zusammenarbeit mit der Projektleitung und dem sonstigen Projektteam sind die wichtigsten Zutaten für ein gelingendes Produkt.

Das Realisierungsteam kann aus folgenden Quellen rekrutiert werden:

  • IT-Mitarbeiter des Kunden, die in der Zielplattform bereits ausgebildet sind
  • IT-Mitarbeiter des Kunden, die bisher in der „alten“ Welt, also z. B. COBOL tätig waren, geschult und danach in die Realisierung mit einbezogen werden. Sie wachsen auf diesem Wege nahtlos in die neue Softwareumgebung hinein. Diese Variante hat den zusätzlichen Charme, dass solche Mitarbeiter die fachlichen und technischen Hintergründe der Altanwendung kennen und somit wertvolle Informationen liefern können. Das setzt natürlich voraus, dass im Team zusätzlich Profis in Bezug auf die neue Entwicklungsumgebung tätig sind
  • externe Mitarbeiter, die durch finSET passend zu den Projektanforderungen gesucht werden. Hierbei können wir auf eine gute Vernetzung zurückgreifen und sind sicher, ausgezeichnete Fachleute für die jeweilige Aufgabe zu finden
  • externe Mitarbeiter, die vom Kunden direkt oder über dritte Vermittler gesucht werden
  • in Form einer kompletten Auslagerung (Outsourcing bzw. Offshoring; siehe hierzu separaten Reiter)

Neben der fachlich/technischen Qualifikation ist für das zu wählende Personal eine gute Kommunikationsfähigkeit innerhalb des Teams und in Richtung Projektleitung und Analyseteam wichtig! Das bedeutet natürlich auch, dass für alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache erforderlich ist, d. h. in der Praxis Englisch, wenn nicht allgemein Deutsch gesprochen wird.

Die komplette Auslagerung des Realisierungsprozesses ist eine Variante, die vor allem bei großen Projekten in Frage kommt, um Kosten einzusparen.

Bevor ein solcher Schritt ins Auge gefasst wird, sollte sorgfältig geprüft werden, ob die über einen geringeren Tagessatz errechneten Budget-Entlastungen nicht durch Mehraufwand an anderer Stelle zunichte gemacht werden.

Mögliche kostentreibende Faktoren bei der Auslagerung der Realisierung sind:

  • die Analysen müssen vermutlich komplett in Englisch erstellt werden, auch wenn alle restlichen Teammitglieder deutschsprachig sind
  • die nötigen vertraglichen Regelungen können je nach Land sehr komplex werden (z. B. bezüglich Datenschutz, rechtlichen Rahmenbedingungen usw.)
  • wenn die Entwicklungsumgebung extern läuft, dann muss sichergestellt werden, dass die Quellen der Programme trotzdem zur Verfügung stehen und in Eigenregie weiterentwickelt werden können
  • die Detaillierungstiefe des technischen Konzepts und – wo mit einbezogen – des fachlichen Konzepts muss sehr tief sein, da normalerweise nur wenige Vorkenntnisse vorausgesetzt werden können
  • die Kommunikation ist aufwändiger als bei einem integrierten Entwicklerteam. Das ist je nach konkreter Situation auch durch kulturelle, örtliche und tageszeitliche Unterschiede bedingt
  • der Übergang in die Wartungsphase nach Produktivstellung ist vermutlich schwieriger, da das Know-how über die technischen Details der entstandenen Software erst an die für die Wartung vorgesehene Stelle transferiert werden muss

Wenn trotz der oben genannten Punkte die erwarteten Einsparungen für eine Auslagerung der Entwicklung sprechen, helfen wir Ihnen gerne, geeignete kompetente und zuverlässige Partner zu finden. Auch hier haben wir bereits Erfahrungen und Kontakte, die wir nutzen können.

Outsourcing / Offshoring ist ein gangbarer Weg für die Realisierung. Dieser sollte aber nur beschritten werden, nachdem alle Voraussetzungen sorgfältig geprüft wurden.