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Ihre COBOL-Anwendung: damals eine gute Investition, heute ein Sorgenkind?
Ausgangsbasis

Im Bereich „COBOL Nachfolge / Ausgangsbasis“ finden Sie folgende Informationen:

  • eine Beschreibung des möglicherweise vorhandenen Istzustands der aktuellen COBOL-Anwendung
  • Gründe für eine Umstellung der COBOL-Anwendung in eine objektorientierte Nachfolgesoftware
  • warum finSET der richtige Partner für ein solches Vorhaben ist

Für Details bitte einfach die entsprechenden Reiter anwählen!

Cobol: zu seiner Zeit eine richtige Entscheidung!

Die Programmiersprache COBOL hat nicht umsonst einen sehr hohen Verbreitungsgrad im kaufmännischen Bereich, insbesondere im Umfeld von Banken und Versicherungen. Schließlich wurde die Sprache genau dafür konzipiert, wofür sie auch heute noch genutzt wird: Für eine technisch sehr stark strukturierte, gut lesbare Programmierung von kommerziellen Anwendungen.

Die Stärken von Cobol

COBOL hat einige Stärken, die seinerzeit dafür sorgten, dass Programmpakete in dieser Programmiersprache entwickelt wurden.
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  • Sehr weitgehende festgelegte technische Struktur, dadurch potentiell gute Lesbarkeit
  • Hohe Stabilität als Folge von sehr ausgereiften und weitgehend statischen Systemumgebungen (Compiler, Runtime-Packages, Host-Betriebssysteme)
  • Verfügbarkeit von Compilern für die unterschiedlichsten Zielplattformen
  • Gute Performance, sofern das Datenmodell entsprechend gestaltet ist.

Die Schwächen von COBOL in der heutigen IT-Welt

Leider hat COBOL nicht nur Vorteile, sondern es gibt auch einige Schwächen, die insbesondere in der aktuellen Welt zu Tage treten.
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  • Die Struktur ist prozedural, d.h. nicht objektorientiert. Daher bedarf es hoher organisatorischer Disziplin, gleichartige Funktionen nur einmalig zu realisieren und als Module mehrfachverwendbar zu machen. Ansätze von objektorientiertem COBOL haben sich in der Praxis kaum durchgesetzt, da die Sprache hierfür nicht wirklich konzipiert ist.
  • Die Datenzugriffe erfolgen primär auf Dateien, die sequentiell oder Index-sequentiell organisiert sind. Diese Datenstrukturen wurden häufig beibehalten, obwohl mittlerweile relationale oder objektorientierte Datenbanken der Stand der Dinge sind.
  • Die Einbindung von Datenbankzugriffen (z.B. als „Embedded SQL“) wurde der Sprache nur „aufgepfropft“, ist wenig unterstützt und daher aufwändig zu programmieren.
  • Wenn eine Umstellung von Indexfiles auf Datenbanken realisiert wurde, werden die Datenbanktabellen häufig nur wie Indexdateien verwendet, d. h. die Möglichkeiten einer modernen Datenbank werden nicht oder nur zu einem kleinen Teil genutzt.
  • Die Benutzeroberfläche orientiert sich häufig noch an den 25 x 80 - Bildschirmen der ehemaligen Host-Epoche. Falls eine GUI zwischengeschaltet wurde bietet diese normalerweise nicht den Komfort einer Oberfläche, die von den „Fesseln“ der Host-Bildschirmentwürfe befreit ist.
  • Die Kommunikation mit modernen, objektorientierten Komponenten gestaltet sich in der Praxis schwierig und kann nur über technische Hilfsmittel realisiert werden.

Warum COBOL trotz der genannten Schwächen noch so häufig im Einsatz ist

Ein gern gewählter Weg, um nicht mehr zeitgemäße Software abzulösen, ist der Einsatz von Standardsoftware, die technisch auf aktuellem Stand ist.

  • Dieser Ansatz ist häufig verwehrt, da die bestehende COBOL-Anwendung im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ständig an die speziellen Erfordernisse des Betriebs angepasst wurde und somit Funktionen beinhaltet, die eine Standardsoftware nicht oder nur unter unverhältnismäßig hohem Anpassungsaufwand zur Verfügung stellen kann.

Neben Einsatz einer Standardsoftware besteht natürlich die Möglichkeit, die bestehenden Funktionalitäten in einer modernen, objektorientierten Umgebung neu zu erstellen. Hierfür fehlt aber häufig die Kapazität, da die vorhandenen personellen Ressourcen vollauf damit beschäftigt sind, den Betrieb aufrecht zu erhalten und unbedingt notwendige neue Anwendungen zu erstellen. Zudem braucht es für diese Tätigkeit einen Mix aus Know-how in der bestehenden COBOL-Umgebung, dem fachlichen Hintergrund der Anwendung und der aktuellen, objektorientierten Programmiertechnik.

COBOL ade: Gründe für die Ablösung

Obwohl im Laufe der Jahre hohe Summen in die bestehende COBOL-Anwendung investiert wurden gibt es gute Gründe, eine Ablösung durch moderne, objekt- und datenbankorientierte Umgebungen durchzuführen.

Personelle Gründe, vielleicht auch bei Ihnen?

Schon seit vielen Jahren gehen Generationen von neu ausgebildetem Informatikern in den Markt, die im Rahmen ihrer Ausbildung prozedurale Programmiersprachen wie COBOL außen vor lassen und sich lieber mit den aktuellen objektorientierten Sprachen beschäftigen. Dies hat zur Folge, dass laut einer uns vorliegenden Erhebung die vorhandenen COBOL-Profis im Durchschnitt 57 Jahre alt sind (Tendenz steigend).

Die genannte Altersstruktur bedingt, dass sich durch Pensionierungen der Bestand an COBOL-Programmierern Jahr für Jahr verringert und auf Dauer immer weniger Experten für die Pflege der Anwendungen zuständig sind. Die hieraus resultierende absehbare Überlastung der personellen Ressourcen kann nur aufgefangen werden, wenn nach und nach der Bestand an zu pflegenden COBOL-Anwendungen reduziert wird. Außerdem ist es auch aus wartungstechnischen Gründen von Nachteil, wenn mit der Pflege einer Anwendung keine Nachwuchskräfte betraut werden können, die neue Denkweisen und Ideen einbringen.

Technische Gründe

Wie schon unter „Ist-Zustand“ erwähnt merkt man der Sprache COBOL an, dass sie in die Jahre gekommen ist und somit den aktuellen IT-technischen Entwicklungen nicht mehr wirklich folgen kann. Der sehr statische Sprachumfang bringt gegenüber den aktuellen Software-Entwicklungswelten zwar den Vorteil einer hohen Stabilität, bedingt aber gleichzeitig, dass die Anbindung an relationale und objektorientierte Datenbanken und moderne Benutzeroberflächen eher holprig ist. Und je dominanter die modernen, objektorientierten Anwendungen mit der Zeit werden, desto mehr wird die COBOL-Anwendung zu einer Insellösung, mit der die Kommunikation nur schwer möglich ist.

Die richtige Kombination von Know-How und Erfahrung bringt den Erfolg!

Um die Umstellung einer COBOL-Anwendung in die objektorientierte Welt sicher, wirtschaftlich und erfolgreich durchführen zu können, bedarf es mehrerer Schlüsselqualifikationen:

Technisches Verständnis für die bestehende COBOL-Anwendung

Wer eine bestehende Anwendung umstellen will, muss nicht nur die Programmiersprache lesen können, sondern auch das technische Umfeld (Job-Control, Datenhaltungssystem, Verwaltung der Dialogmasken, Listgeneratoren usw.) verstehen.

Wir von finSET haben viele Jahrzehnte Erfahrung in der COBOL-Programmierung auf verschiedenen Hostsystemen sowie Systemen der mittleren Datentechnik, Client/Server- und UNIX-Umgebungen!

Fachliches Verständnis für die Inhalte der Anwendung

Ohne den wirtschaftlichen Hintergrund eines Programmpakets detailliert zu verstehen, kann keine erfolgreiche Portierung erfolgen, da dann die fachliche „Intelligenz“ in den neu zu erstellenden Programmen fehlt.

Alle Gesellschafter von finSET sind als Bankkaufmann ausgebildet und ihr gesamtes Berufsleben im IT-Bereich von Banken tätig. Daher können Sie ein tiefes Verständnis in vielen Fachbereichen des Bankwesens erwarten.
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  • Zahlungsverkehr (national und international), natürlich inkl. SEPA
  • Bankbuchhaltung / Bankbilanz allgemein
  • Nostrodisposition und Kontoabstimmung
  • Geld- und Devisenhandelsabwicklung
  • Abwicklung derivativer Geschäfte
  • Dokumentäres Geschäft
  • Meldewesen
  • Weitverbreitete Schnittstellen (SWIFT usw.)
  • und viele Spezialkenntnisse mehr…

Technisches Verständnis für die objektorientierte Zielumgebung

Eine Umstellung inkl. Migrationsplanung kann nur gelingen, wenn die Gegebenheiten der technischen Zielwelt (Datenbanken, Programmiersprachen wie C#, JAVA usw.) bekannt sind.

Wir haben Erfahrung in der Erstellung und Wartung von Programmpaketen im objektorientierten Bereich. Weiteres Spezial-Know-how kaufen wir je nach Anforderung aus externen Quellen hinzu.

Organisatorische Kenntnisse für die Projektabwicklung

Alles technische und fachliche Know-How kommt nicht genügend zur Geltung, wenn die organisatorischen Belange bei der Durchführung eines Projekts vernachlässigt werden.

Überzeugen Sie sich von unserer Kompetenz! Unser Vorgehensmodell ist nur einen Mausklick entfernt. Dort haben wir die wichtigsten Aspekte zusammengestellt, die als Leitlinie bei der Projektdurchführung dienen können.